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San Chuan Shi Do - Kung Fu Berlin

Pankow/Prenzlauer Berg/Weißensee

Selbstverteidigungs-Lehrgang in Hamburg

Ein Super SV-Lehrgang


Die Lehrer und ihre Schüler

Am 28.11.2009 fand zum zweiten Mal der SV-Lehrgang im Tajo-Sportcenter statt – ein Selbstverteidigungs-Lehrgang für alle Schüler. Ursprünglich ein Braungurt-/Schwarzgurtlehrgang, war es dieses Jahr für alle Gurte offen.

Das Besondere an diesem Selbstverteidigungs-Lehrgang ist die Anwesenheit von allen Schwarzgurten. Der Beginn in Hamburg war 11 Uhr, sodass wir Berliner (Sihing Renaldo, Helena, Jan, Harald und ich) gegen 7.45 Uhr losfuhren, um pünktlich da zu sein. Nach einer entspannten Fahrt mit 2 kurzen Pausen waren wir rechtzeitig in Hamburg.Traditionelles Gruppenfoto beim Selbstverteidigungs-Lehrgang Nach der Begrüßung wurden alle Teilnehmer in drei Selbstverteidigungs-Gruppen eingeteilt (weiß-orange, grün-blau, braun-schwarz) und jede Gruppe belegte einen Kwoon. Nach jedem Kurs wurde gewechselt, sodass jede Gruppe drei verschiedene Trainingseinheiten bei verschiedenen Lehrern hatte.
Sihing war natürlich in der Profi-Gruppe, Harald in der Anfänger-Gruppe und Jan, Helena und ich bei den Fortgeschrittenen.



Der Selbstverteidigungs-Lehrgang beginnt

Die Grün- bzw. Blaugurte starteten bei Sigung Chris, der eine kurze, intensive Erwärmung machte und anschließend mit uns eine effektive Selbstverteidigungs-Kombination einübte. Helena (links) verteidigt mit einem Block einen Angriff des Gegners, um danach zu konternIn der zweiten Hälfte dieser Einheit durften wir uns unter Anleitung von Sifu Frank German mit den Nunchakus beschäftigen.

Die meisten hatten diese Waffe noch nie in der Hand und taten sich demzufolge schon mit Basisübungen schwer. Wozu wohl auch die kurze Angriffssequenz gehört, die uns Sifu noch zeigte.
Die zweite Einheit fand bei Sifu Christopher Yim statt. Wer schon mal bei Sifu Chris einen Kurs mitgemacht hat, weiß, dass das ein wenig anders läuft als gewohnt. Die Themen bei ihm sind Atmen, Körperhaltung, innere Ruhe. Dazu ein wenig Lebensphilosophie und der eine oder andere Witz.



Andre (rechts) verteidigt sich, indem er nach unten ausweicht und dann kontertGanz anders die dritte Einheit bei Sifu Winfried – Schwerpunkt Selbstverteidigung. Geübt wurde Verteidigen gegen mehrere Angreifer einschließlich zu-Boden-bringen. Sehr hoher Stress- und
Schwitzfaktor. :-) Dann wurde noch der Vier-Count geübt, und zwar zum einen ganz normal, dann mit Dunkelheit und Blitzlicht, und auch mit verbundenen Augen – wichtig für die Selbstverteidigung. War sehr interessant und hat großen Spaß gemacht.



Die etwas andere "Selbstverteidigung"

Nach einer kurzen Pause gab es für alle eine freiwillige Capoeira-Einheit mit Sifu Emanuel Bettencourt. Angefangen wurde mit dem Grundschritt (Ginga), den wir vom Eskrima her kennen. Es folgten ziemlich schnell Erweiterungen, d. h. Drehungen und Tritte, aber immer ausgehend vom Basisschritt. Das besondere am Capoeira ist der Rhythmus und die Musik.

Jan (links) macht ein Block und dann unmittelbar einen Konter zum GesichtEs wurde also viel geklatscht, wobei sich einige (ich auch) mit dem richtigen Rhythmus schwer taten. Rhythmusgefühl ist halt nicht jedem gleichermaßen in die Wiege gelegt worden.
Es war sehr interessant, in die Kunst der brasilianischen Selbstverteidigung reinzuschnuppern. Mittlerweile war es nun auch schon abends, sodass wir uns nach dem Abgrüßen, den Abschiedsworten und dem Duschen auf den Heimweg machten. Gegen 22 Uhr waren wir dann wieder in Berlin und hatten alle einen sehr schönen Tag auf diesem Selbstverteidigungs-Lehrgang verlebt und bleibende Erinnerungen (und Wissen) für die Selbstverteidigung gewonnen.

Andre Kretschmar

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