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San Chuan Shi Do - Kung Fu Berlin

Pankow/Prenzlauer Berg/Weißensee

Selbstverteidigung für Senioren ab 35 Jahre

Eröffnung der Junggebliebenen-Gruppe in Berlin-Pankow/Prenzlauer Berg/Weißensee


Der Selbstverteidigungkurs beginnt

Erste Selbstverteidigungsstunde der Senioren ab 35 Jahre. Die 'Junggebliebenen' sind zwischen 35 und 60 Jahre alt. Echt super!Am 14.Oktober 2010 war es dann soweit. Ich sollte die Möglichkeit erhalten eine eigene Selbstverteidigungs-Gruppe zu unterrichten - für Senioren ab 35 Jahre.

Mein Lehrer Sihing Renaldo Jänicke hatte für perfekte Rahmenbedingungen gesorgt. Durch Werbung im Internet, in den Zeitungen und unzählige Aushänge hätte ganz Prenzl’berg, Pankow und Weißensee von der Eröffnung der „Gruppe der Junggebliebenen“ erfahren haben müssen. Dementsprechend aufgeregt und voller Erwartung, wie viele Teilnehmer in der ersten Selbstverteidigungs-Stunde wohl kommen würden, war ich dann auch.



Die Junggebliebenen machen es spannend

Die Junggebliebenen beim 'schmieren' der Gelenke!Ich richtete es so ein, dass ich 30 Minuten vor dem offiziellen Start in der Kung Fu Schule war, um evtl. Fragen zur Selbstverteidigung und zum Training schon vor der Stunde beantworten zu können.

Natürlich war noch niemand da und es begann das Warten wer nun alles kommen würde. Zunächst zuversichtlich freute ich mich auf die ersten Kung Fu Teilnehmer, die auch bald darauf eintrafen. Noch waren 20 Minuten Zeit. Wir waren nun immerhin schon zu viert. 10 Minuten vor dem offiziellen Start hatte sich noch nichts getan – immer noch 4. Ich wurde nervös. Sollte die ganze Vorarbeit nur 4 Leute bewegt haben, um bei der Selbstverteidigung für Senioren vorbeizuschauen? Was mache ich mit 4 Leuten in der ersten Selbstverteidigungs-Stunde?

Nun waren es noch 5 Minuten und dann - der Damm war gebrochen. Plötzlich trudelte einer nach dem anderen ein. Erstaunlich war, dass die meisten denn auch gleich mitmachten wollten. Nur ein paar Wenige waren gekommen, um erst einmal zuzusehen. Und so richtete ich schnell die Matten her, dass sie es dabei auch bequem hatten.



Das Selbstverteidigungs-Training

Dann war es soweit - die Stunde startete. Zunächst erzählte Sihing Renaldo etwas über die Selbstverteidigungsart und die Kung Fu Schule, über sich und meine Person.Eine Übung zum Trainieren der Schnelligkeit, bei der man viel Spaß hat.Er hatte aufmerksame Zuhörer und übergab dann an mich. Nun sollte es also endlich auch für mich losgehen und der lang ersehnte Traum vom Weitergeben meiner Erfahrungen des Kung Fu beginnen.

Zunächst hieß es die Gelenke „schmieren“, dann etwas die Muskeln warm machen und schon waren wir mitten drin im Flug durch die Facetten des Kung Fu. Da wurden die Ständeform, das Arbeiten am Airbag, die Selbstverteidigung sowie Chin-Na – Techniken geübt. Von anderen Bereichen, wie Kampf, Geschichte und Formen erzählte ich in den Pausen. Zwischendurch gab es immer wieder kleine Reaktionsspiele, die allen sehr viel Freude bereiteten.



Der Anfang ist geschafft

Die Zeit rannte nur so dahin und die erste Trainingsstunde in Selbstverteidigung war vorüber. Nun würde sich zeigen, ob der Spaß, den wir während der Stunde gemeinsam hatten, auch ein paar Mitstreiter zum Wiederkommen bewegen konnte. Ich war skeptisch, doch die Kombination aus Eröffnungsangebot und Unterricht brachte auf Anhieb eine gute Anzahl Junggebliebene, die es ein Jahr mit dem Selbstverteidigungs-Training versuchen wollten.

Ich war platt und freute mich riesig. Nun heißt es also jeden Donnerstag mit meiner Selbstverteidigungs-Gruppe und an mir zu arbeiten, so dass wir gemeinsam Spaß an der Selbstverteidigung und am Kung Fu erleben können.

Vielen Dank, Sihing Renaldo, dass Du mir diesen Traum erfüllst.

Thomas Körner





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